Exkursion „Tötungsanstalt Schloss Hartheim“ der 4.Klassen

Am Donnerstag, dem 11. April, fuhren die SchülerInnen der 4. Klassen zum Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim. Schloss Hartheim ist ein Renaissanceschloss, in dem körperlich und geistig behinderte Menschen einst gepflegt wurden und ab 1940 als Euthanasie-Anstalt galt, in der rund 30.000 Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung sowie psychisch kranke Menschen ermordet, vergast wurden.

Gruppenweise wurden sie durch die Räumlichkeiten des Schlosses geführt, wo ihnen anhand von Bildern, Briefen, Fundstücken und weiterem Anschauungsmaterial das menschenverachtende Vorgehen des Nazi-Regimes veranschaulicht wurde. Die Menschen bekamen Gesichter und ihre Geschichten regen zum Nachdenken an. Die Besichtigung der Gaskammer und des Krematoriums erweckte ein bedrückendes Gefühl.

In der Ausstellung „Werte des Lebens“ befassten sich die SchülerInnen noch einmal mit folgenden Themen: „Wie geht die Gesellschaft mit Menschen, die besondere Bedürfnisse haben, um?“ „Auf welche Schwierigkeiten treffen sie im Alltag und welche Hilfsmittel ermöglichen ihnen, ihren Alltag zu meistern?“.

Betroffen und nachdenklich traten wir die Heimreise an.