Zeitzeugin der 2. Generation zu Besuch

„Wie war das mit dem 2. Weltkrieg?“ Diese und viele andere Fragen interessieren die Jugend. Und am besten können diese  Fragen Zeitzeugen beantworten.

Am Donnerstag dem 2. Mai besuchte Frau Ingrid Portenschlager in Begleitung von Frau Esther Dürnberger vom Verein Lila Winkel die NMS Pöchlarn, um den Jugendlichen der 4. Klassen einen Einblick in das Leben während des NS-Regime zu gewähren und den Geschichtsunterricht zu ergänzen.

Frau Portenschlager ist Zeitzeugin der 2. Generation, sie war also nicht selbst von den Gräueltaten des NS-Regimes betroffen, sondern erzählt die Geschichte ihres Vaters, Ernst Reiter,  der 4 ½ Jahre im KZ Flossenbürg verbringen musste. Der Vortrag bezog sich nicht nur auf die biografischen Erzählungen,  sondern  behandelte auch aktuelle Themen wie Mobbing via Facebook, Ausgrenzung und Ausländerfeindlichkeit. Im Anschluss hatten die Jugendlichen die Möglichkeit Fragen zu stellen, was großen Anklang fand.

Bemerkenswert, mit welchem Einsatz Frau Portenschlager ehrenamtlich von Schule zu Schule fährt, um die Geschichten der Opfer des Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Es ist wichtig, Aufklärung zu betreiben und die junge Generation auch emotional zu erreichen, um ein Umdenken in der Gesellschaft zu bewirken.